Mittwoch, 15. Oktober 2014

North Coast-Top End-Darwin

Nächster Halt Darwin!  Nach 24 Nächten in der Wildnis freuen wir uns jetzt riesig auf das Hotel, mal wieder ein eigenes Badezimmer, frische Bettwäsche und Handtücher : ) Auf dem Weg dorthin besuchten wir noch den Berry Springs Nature Park, wo wir im Natursee für eine kurze Zeit vor der Hitze fliehen konnten. In Darwin angekommen suchten wir uns zunächst eine Car Wash-Anlage, denn das Auto hatte sich in den letzten vier Wochen in ein rotsandiges Schmutzmonster verwandelt. In allen Ecken und Nischen versteckte sich roter Sand und beiger Sand. Nach etwa einer Stunde hatten wir ihn wieder auf Hochglanz poliert. Zunächst fuhren wir das Hotel an, um das Gepäck schonmal abzugeben. Danach ging es zur nur zwei Minuten entfernten Autovermietung, wo wir den Wagen abgaben. Niemand schaute sich das Auto genauer an. Nur den schlüssel abgeben. Das wars. Zum Hotel konnten wir aufgrund der kurzen Strecke laufen. Und auch sonst konnten wir alles, was wir in Darwin vor hatten praktischerweise zu Fuß bewältigen. Da es sich mittlerweile wieder ziemlich aufgeheizt hatte statteten wir dem Hotelpool direkt einen Besuch ab. Am Abend ging es zur Strokes Hill Wharf, wo wir uns im Restaurant von den lokalen Fischspezialitäten überzeugten. Das zweite Mal essen gehen innerhalb von 30 Tagen. Toll, nicht selbst einkaufen, zubereiten und abwaschen zu müssen :) :) Absolut lecker! Nebenbei schauten wir der Sonne beim Untergehen zu. Der Sonnenuntergang ist hier definitiv anders als die, die wir bisher gesehen haben. Mehr Dunst und Nebel sowie die frische Brise Salz in der Küstenluft geben dem Ganzen eine besondere Hafenatmosphäre. Am nächsten Tag spazierten wir eine Weile durch den botanischen Garten, welcher uns den Anblick einer bunten Vielfalt australischer Pflanzen bot. Nachmittags war es wieder an der Zeit für eine Abkühlung. Auf zur stadteigenen Lagune am Hafen. Hier bietet ein abgetrennter Bereich den Bewohnern die Möglichkeit zum sicheren Baden in den nördlichen Gewässern. Abends schauten wir uns einen Film im Open Air Kino an. Wer früh genug da ist, kann von hier auch zusehen, wie die Sonne am Horizont über dem vermeintlichen Ende des Meeres verschwindet. Super Lage für ein Kino. Das war unser letzter Abend in Darwin :(

Montag, 13. Oktober 2014

Kakadu National Park-Nördlicher Teil

Die letzten beiden Tage befanden wir uns auf den Spuren der Aborigines . Unser erster Trail führte uns durch den Regenwald. Am Anfang des Trails machten uns Warnschilder darauf aufmerksam, dass Krokodile und Büffel nah am Wegesrand gesichtet wurden. Höchste Vorsicht ist also geboten. Ein weiteres Schild erinnerte uns daran, genügend Trinkwasser mit uns zu führen und erklärte ausführlich, welche die ersten Anzeichen für Dehydrierung sind und was in solch einem eintretenden Fall zu tun sei. Einem anderen Schild konnten wir entnehmen, dass der hier ebenfalls abgehende 12Km lange Rundwanderweg aufgrund der Hitze bereits geschlossen sei. Nun waren wir ausreichend vorgewarnt und gut vorbereitet. Auf gehts! Dankenswerterweise wurde der Weg hier im Regenwald größtenteils von hohen Palmen beschattet. An einer bestimmten Stelle trennten sich Chris' und mein Weg, denn vor uns lag ein Stück Weg, dessen Zutritt laut Aborigine-Kultur nur den Frauen gewährt wird. Auf der 200 m langen Strecke, welche Männern -egal ob Aborigine oder nicht- verwehrt bleibt, steht nämlich ein Feigenbaum, der einer überlieferten Sage zufolge heilige Stätte der Aborigine-Frauen ist. Nach 200m mystischer Aborigine-Regenwaldkultur traf ich Chris wieder auf dem Hauptweg, welcher direkt am East Alligator River entlang führte. Tatsächlich entdeckten wir auch einige Krokodile im Wasser direkt neben uns schwimmen oder auf den Sandbänken dösen.

Als nächstes schauten wir uns die Felsmalereien des Nourlangie Rocks und des Ubirr Rocks an. Die Malereien sind teilweise über 20.000 Jahre alt und zeigen verschiedene Ausschnitte des Aborigine-Alltags. Errungenschaften der Jagd, wie etwa Fische, Schlangen, Kängurus. Kämpfe mit Krokodilen, Bildnisse böser Geister. Das Zelebrieren fröhlicher Anlässe durch Tanzen. Die Aborigines hielten malerisch fest, worauf sie stolz waren; besondere Ereignisse, Gefühle, Naturkatastrophen, um ihre Kultur, ihre Geschichte an die nächste Generation weiterzugeben. Die Aborigine-Kultur ist die älteste und beständigste der Welt. Genau aus diesem Grund; weil sie ihr Wissen über Mensch, Natur und Tier seit über 50.000 Jahren von Generation zu Generation weitergeben. Nichts, aber auch wirklich rein gar nichts hätte sich für sie geändert, hätten die Europäer nicht vor rund 200 Jahren ihr Land eingenommen. Die Aborigines waren es nicht gewohnt, zu kämpfen. Ihnen kommt es eher auf Erfahrung, Geschick und Weisheit an als auf Macht, Einfluss und Geld. Als die Europäer, die zu der Zeit im Streitmodus waren,  wollte doch jedes Land sein Territorium ein Stück weit vergrößern - auch auf Kosten anderer, Australien entdeckten, war es ihnen ein Leichtes, die Ureinwohner zu unterdrücken und sich zu nehmen, was sie wollten. Vollkommen überrumpelt wurden die Aborigines mit der neuen, modernen Kultur der Weißen, welche die Bodenschätze ihres Landes raubten und die Natur, welche sie so sehr gepflegt hatten. achtlos zerstörten. Die Aborigines standen den Plänen der Weißen eindeutig im Wege. Hierfür musste eine Lösung gefunden werden. Von Zwangsarbeit, Verschleppung, Völkermord und Ausgrenzung ist die Rede. Irgendwann war es dann sogar soweit, dass die Aborigines in ihrem eigenen Land "die Fremden" waren und keinerlei Rechte hatten. Sie galten als Abschaum. Man nahm ihnen ihr natürliches Umfeld, stampfte vermutlich dort eine Miene aus dem Boden, wo ihr Stamm seit10.000en von Jahren hauste, ließ sie dann zu Hungerlöhnen darin schufften und verwehrte ihnen den Zutritt zu den Städten und damit jegliche Art von sozialer Interaktion. Von der "gestohlenen Generation" ist oft die Rede, wenn an die systematischen Kindesentführungen gedacht wird, welche bis 1960 stattfanden. Rund 10O.000 Mischlingskinder (Mutter schwarz, Vater weiß) wuchsen getrennt von ihrer Eltern auf, weil man sie ihnen wegnahm und entwurzelte. Man wollte das Gute, das Weiße in ihnen fördern und das Böse, das Schwarze austreiben. So sollte die Bevölkerung sich reinigen und die Aborigine-Kultur aussterben. Erst 2008 erkannte Australien offiziell an, dass dieses Verfahren von damals falsch und fehlerhaft war. Was ist das Ergebnis der Demütigungn, Ausbeutungen und Verleugnungen? Die Geschehnisse der Vergangenheit haben eine tiefe Kluft zwischen Weiß und Schwarz hinterlassen. Bis zum heutigen Tag ist es nicht geschafft worden, die Aborigines erfolgreich mit den Weißen zu vereinen, sie zu integrieren. Die Folgen sind Frustration aufgrund von Perspektivlosigkeit - vor allem unter den Jugendlichen. In den letzten Jahren flüchteten sich mehr und mehr verzweifelt in Drogen- und Alkoholmissbrauch, was die Kriminalitätsrate in vielen Aborigine-Gegenden ansteigen ließ. In vielen Gemeinden wurden daher die Alkoholgesetze extrem verschärft. Verkauft wird Alkohol nur in Maßen und nur in ausgezeichneten "Bottleshops", welche oft erst ab 14 Uhr öffnen. In normalen Supermärkten oder Tankstellen wird kein Alkohol verkauft. Getrunken werden darf der Alkohol nur an ausgewiesenen Plätzen. Als wir uns in Jabira, dem Mienenstädtchen des Kakadu Parks einen Campingplatz suchten, erhielten wir beim Einchecken bspw. eine "Alcohol Card", mit der wir dann befugt waren,  Alkohol zu kaufen. Ein weiterer Hinweis auf die Situation ist, dass im gesamten Park an den Tankstellen nur Opal verkauft wurde, kein normales Benzin. Opal fehlt im Endeffekt ein bestimmter Stoff, der bei normalem Benzin enthalten ist und die jüngere Aborigine- Generationen zum "Schnüffeln" verführen könnte. Es wird sehr darauf geachtet, den Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit nicht zu verherrlichen. Alkohol-TV-Werbungen etc. gibt es nicht. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt.

Die Abendstunden verbrachten wir auf dem Gipfel des Ubirr-Rocks, von wo aus wir einen herrlichen Panoramarundblick über die angrenzenden Wetlands hatten. Ein ausgezeichneter Spot für alle Sonnenanbeter :) Wer genug Zeit eingeplant hat, sollte sich auf keinen Fall den Sonnenuntergang entgehen lassen. Nachdem die Sonne untergegangen war, nutzten wir das letzte bisschen Tageslicht, um schnell einen Campground zu finden. Sogar mit fließendem Wasser. Purer Luxus : ) Zwar ohne Elektrizität, aber was solls, dann duscht man halt mal ohne Licht. Im Dunkeln seh ich wenigstens nicht, welches Getier mit mir die Dusche teilt ;) Heute Nacht hörten wir wieder die Dingos heulen, bereit zur Jagd. Mit Einbruch der Dunkelheit gehts für sie auf Nahrungssuche.

Am nächsten Morgen wurden wir von 9 Kakadus geweckt, die direkt über unseren Köpfen in den Baumwipfeln fröhlich vor sich hin schnatterten.  Anschließend besichtigten wir ein riesiges Wasserloch, welches von unglaublich vielen Zugvögeln auf ihrer Reise heimgesucht wird. Eine Infotafel am Wegrand ließ uns wissen, dass diese Wetlands deshalb von vielen unterschiedlichen Nationen geschützt werden . Um den Vögeln hier Ruhe und Schutz zu bieten, ist das Areal zur jagdfreien Zone erklärt worden.

Freitag, 10. Oktober 2014

Kakadu National Park-Südlicher Teil

Auf unserem Weg zum Kakadu National Park stoppten wir in der letzten Ortschaft davor, Pine Creek, um noch einmal zu tanken und den 14-tägig gültigen Zutrittsschein für 20€ pro Person zu ergattern. Selbstverständlich erreichten wir den Park-wie gewohnt- pünktlich zur Mittagshitze. Am Parkeingang wollte niemand unsere Eintrittskarte sehen. So wie auch in den meisten anderen National Parks, die wir bisher besuchten. Meistens war am Eingang des Parks ein fester Stand, wo man sich selbstständig registrieren sollte. Man nahm sich ein Formular, füllte es aus, steckte den passenden Geldbetrag in einen Umschlag und diesen widerum in eine Box. Alles auf Vertrauensbasis. Da wir einen Holiday Pass hatten, konnten wir bisher immer einfach durchfahren. Die Zeiten sind nun leider vorbei, denn der Pass galt nur für den Bundesstaat Western Australia.

Unser erster Trail führte uns im Süden des Parks zu einem Lockout auf einem Hügel. Die Aussicht von dort oben ließ uns nur ungefähr erahnen, wie riesig dieser Park ist. Fast 20.000 Quadratkilometer, drittgrößter Park weltweit. Der Park heißt nicht etwa Kakadu Park, weil es hier so viele Kakadus gibt, sondern ist auf die von den Europäern falsch ausgesprochene Bezeichnung der Aborigine-Völker "Gagadju" zurückzuführen. Der Park zählt zu den UNESCO Weltkulturerben und hat eine überaus bedeutende Rolle für die Aborigines. Seit über 50.000 Jahres sind sie hier ansässig, leben, wohnen, jagen hier. Immer in Einklang mit der Natur. Sie arbeiten mit den Rangern des Parks zusammen, um die natürliche Schönheit des Paks zu erhalten. Das letzte Machtwort haben hier die Aborigines, denn das Land gehört ihnen. Sie leihen es dem Staat und teilen so ihre Schätze mit uns. Einige Gebiete des Parks bleiben den Besuchern versperrt. Hier leben nämlich die Aborigines, halten ihre Zeremonien und Bräuche in geschützten Territorien ab. Obwohl der Park auch in der Trockenzeit reich an Flüssen und Wasserlöchern ist, ist das Schwimmen nirgends "empfohlen", denn Krokodile sind hier zu Hause und sie stehen unter Artenschutz. Sie dürfen also überall sein und werden nicht vertrieben. Seit 1970 darf keine Jagd mehr auf sie gemacht werden. Seitdem wächst ihre Population stetig.

Am Nachmittag besichtigten wir die Gunlom Falls. Eine 10Km Offroad-Piste führte uns dorthin. Auf dem Weg begegneten wir einem liegengebliebenen Pärchen. Reifen geplatzt. Hilfe brauchten sie keine, versicherte uns der Mann. Solche holprigen, steinigen Pisten sind eine echte Herausforderung für die Reifen, das sollte man nicht unterschätzen. Wieder einmal können wir froh darüber sein, dass unser Wagen noch so jung und unverbraucht ist. Bei den Gunlom Falls angekommen, wartete ein 20-minütiger Aufstieg auf uns, der am Ende mit einem Bad im Naturpool belohnt werden würde. Mit Belohnung meine ich wirklich Belohnung : ) Überragender Ausblick von hier oben. Als läge das Ende der Welt direkt vor uns. Am Anfang der Trockenzeit prüfen die Ranger diese Pools auf die Anwesenheit von Krokodilen. Aber eine Garantie gibt es nicht. Baden auf eigene Gefahr! ßloß, weil der Pool am Anfang der Trockenzeit krokodilfrei ist, heißt das nicht, dass er es am Ende auch noch ist. Denn niemand kann sagen, wie weit Krokodile am Ende tatsächlich laufen, um ein Wasserloch zu finden.

Übernachtet haben wir auf einer Campsite direkt am Fuße des Bergs, den wir am nächsten Morgen besteigen wollten. Um 7 Uhr in der Früh marschierten wir hinauf und genossen die Aussicht. Leider hatte das Genießen einen bitteren Beigeschmack. Fliegen. Keine Übertreibung. Rund 100 Fliegen attackieren dich und machen dich verrückt. Stehen bleiben, um ein Bild zu machen? Unmöglich! Am liebsten umkreisen sie dein Gesicht, setzen sich auf deine Lippen, in die Nasenlöcher oder INS AUGE!!! Gefrühstückt haben wir letztendlich im Auto. Draußen war es mit den Biestern einfach nicht auszuhalten. Wie solche kleinen Minifliegen einen um den Verstand bringen können...Unglaublich! Der nächste Trail war von der Fliegensituation her etwas angenehmer und wir konnten uns wieder auf die Landschaft konzentrieren.

Um 11 Uhr war es dann soweit. Die 40 Grad Marke war erreicht. An Wandern oder ähnliches war nicht mehr zu denken. Wir suchten uns eine Lodge mit Pool, wo wir die Mittagshitze überdauerten. Für 16:30 Uhr hatten wir eine Sunset Cruise durch die Yellow Wetlands gebucht. Ein absolutes MUSS für einen Kakadu-Besuch. Zwei Stunden lang tuckerten wir durch die Billabongs und Wetlands des Alligator Rivers. Während der Fahrt erklärte der Ranger uns einiges über die Natur und die Tiere. Auf unserer Fahrt sahen wir so allerhand: Diverse Vögel, Enten, Adler, Storche, Pelikane, Rinder, Krokodile und sogar Büffel. Büffeln sollten wir im Park nicht zu nahe kamen, denn sie seien äußerst aggressiv und gefährlich. Der Sonnenuntergang war mit seinen Spiegelungen im Wasser absolut bezaubernd!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Gibb River Road-Galvans Gorge & Manning Gorge

Morgens besichtigten wir die Galvans Gorge. Sehr idyllisch hier. Ein riesiger, von hohen Felswänden umgebener Badepool lächelt uns an. Rund herum wachsen leuchtend grüne Bäume und Sträucher. Leider sah das Wasser nicht sehr einladend aus, weshalb wir uns lieber auf der Picknickdecke entspannten, anstatt ein Bad zu nehmen.

Nachmittags erreichten wir das am Anfang mit 300km Entfernung angeprisene Roadhouse. Zu horrenden Spritpreisen tankten wir voll auf, wohl wissend, dass die nächste Tankstelle dieses Mal 400km entfernt sein würde. Gut, dass wir den zusätzlichen Kanister dabei haben, das wird nämlich knapp. Eine Erfrischung gab es hier dank Eis und Cola :) Dieses Roadhouse war auch der Zugang zur privat betriebenen Manning Gorge, welche sich aber unbedingt lohnt. So besorgten wir uns an der Tankstelle einen Day Pass, um die Gorge besichtigen zu können. Vom nahegelegenen Campingplatz aus startet der 2,5 km lange Wanderweg über Stock und Stein runter in die Schlucht. Am Anfang muss man eine breite Wasserstelle überqueren. Hierfür wurde ein Bot bereitgestellt, welches an beiden Uferseiten mit Seilen befestigt wurde, woran man sich auf die jeweils andere Seite hangeln konnte. Als wir die Schlucht mitsamt des Badepools erreichten gewannen wir den Eindruck, als seien wir zurück gereist ins Land der Dinosaurier. So natürlich und unberührt war es hier. Niemand war da, außer der Tiere und uns. Später kam ein deutsches Ehepaar dazu, mit dem wir uns unterhielten. Sie gaben uns einen Tipp für einen tollen Spot, wo wir die heutige Nacht verbringen konnten. Solche Tipps sind immer Gdd wert. Auch dieser, wie sich später herausstellte. Nach weiteren 100km Autofahrt erreichten wir schließlich die Stelle am Fluss, mitten im Nirgendwo. Die Sonne war gerade untergegangen. Hier im Norden passiert das etwa eine ganze Stunde früher, um 17:20 Uhr geht sie unter und um 5: 20 Uhr geht sie auf. Trotzdem war es noch wundervoll, in der Dämmerung am Fluss zu sitzen und zu Abend zu essen. Sieht wunderbar aus wie der Vollmond sich am Fuße des Flusses im Wasser spiegelt und die umliegenden Felsen und Bäume ausleuchtet. Die Nacht hörten wir das erste Mal Dingos heulen, hörte sich ähnlich wie bei Wölfen an.  Um 5 Uhr am nächsten Morgen wurden nicht nur wir langsam wach, sondern auch die Tierwelt. Sie veranstalteten ein regelrechtes Konzert für uns :) Super schön. Schnell ein paar Brote geschmiert und los gehts. Heute liegt wieder ein Tag im Auto vor uns. Insgesamt fast 1000Km durch die Kimberleys bis nach Katherine.